Geschichte


„Wenn Jesus heute leben würde, wohin würde er dann gehen?“

Diese Frage bewegte eine Gruppe von Christinnen und Christen unter Leitung des Pfarrers Manfred Schulz der katholischen Christ-König-Gemeinde in Eschborn Anfang der 80er Jahre. Orientiert an einem Jesus, der die Nähe zu den Ausgegrenzten sucht, bauten sie im Frankfurter Bahnhofsviertel Kontakte zu Menschen, die auf der Straße lebten, auf.

1985 renovierte die Projektgruppe Bahnhofsviertel ein Ladenlokal in der Pforzheimer Str. 7 und eröffnete die Teestube Jona.

„Jona ist eine Gestalt aus der Bibel, aus dem Alten Testament. Er ist der Prophet, der vor sich selbst und vor Gott floh. Er soll uns helfen, es ihm nicht gleich zu tun.“

So zitieren wir ein Gründungsmitglied.

Der Rat der Betroffenen:

„Macht keine Teestube nur für Wohnungslose oder nur für Junkies,“

wurde befolgt. Bis heute gilt in der Teestube Jona der Grundsatz:

Jeder hat das Recht hier zu sein.

Stärkten anfangs ehrenamtliche MitarbeiterInnen die TeestubenbesucherInnen in ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten, so beschäftigt die Projektgruppe Bahnhofsviertel in der Teestube Jona inzwischen mehrere Sozialarbeiter/Innen.

Mitglieder der Christ-König-Gemeinde Eschborn sind der Teestube von Beginn an verbunden und unterstützen die Arbeit bis heute. Die Mitbegründerin Maria Richter (beratendes Mitglied) steht der Projektgruppe Bahnhofsviertel beratend zur Seite.

Den 1. Vorsitz übernahm im Jahr 2002 Herr Dieter Maurer. Den 2. Vorsitz übernahm im Jahr 2014 Herr Martin Debusmann. Aus beruflichen Gründen musste dieser die Teestube im Jahr 2016 verlassen. Seine Nachfolge übernahm Herr Marcel Fischer.